Sub Kultur Schauspiel Uni Bonn ist das studentische Ensemble der Universität Bonn und des Litterariums.
Regie und Buch: Chris Nolde, Co-Regie und künstlerische Leitung: Marcus Brien.
Das Stück wird drei Mal aufgeführt, am 27.2., 28.2.und 1.3., jeweils 19 Uhr. Ort: Impulse House for intellectual and cultural Innovation, Adenauerallee 131, 53113 Bonn, Dauer: 2.15 Stunden. Eintritt frei. Plätze reservieren unter subkultur-unibonn(at)web(dot)de oder über Instagram / Facebook
DAS ENDE ALLER ARBEIT beleuchtet die moderne Arbeitswelt in Form einer bitterbösen Satire mit Humor und psychologisch-realistischem Spiel. In einem Co-Working-Space kommen Lebenslügen, geheime Liebschaften und alte Konflikte ans Licht.
Als Gesa am Montag ihren neuen Job anfängt, ahnt sie noch nicht, dass Phil neben ihr sitzen wird: der Mann, mit dem sie kurz zuvor eine Nacht verbracht hat und den sie eigentlich aus ihrem kopf verbannen wollte - nun ist er ihr neuer Kollege. Dies soll nur das erste von vielen geheimnissen sein, die im Co-Working-Space ans Licht kommen.
Die Frage, ob sich aus der Zusammenarbeit der Firmen und Selbstständigen ein kreatives und konstruktives miteinander ergibt, wird knallhart auf die probe gestellt, als eine durchgeknallte verbrecherin die Coworker als Geiseln nimmt. Und was hat das mysteriöse Neurotech-Voodoo-Start-Up mit dem ganzen zu tun? Der große Knall lässt nicht lange auf sich warten.
Unter dem Schleier der neuen Arbeitswelt treten die wirklichen fragen ans licht: Hat die new work philosophie womöglich zu viel versprochen, indem sie Glück und Erfüllung, Gemeinschaft und Kreativität versprach? verdecken diese Plaketten nicht viel mehr die eigentlichen Bedürfnisse nach fairer bezahlung und wahrer sinn-stiftender Arbeit? Ist überhaupt ein freies Arbeiten denkbar, oder brauchen wir dafür den großen kollektiven Umsturz und Neuanfang?